Märchen

Es war einmal ein kleines, fast vierjähriges Mädchen. Es hatte einen kleinen Bruder und wohnte mit seinen Eltern am Rande eines großen Waldes.

Wenn die  Eltern arbeiten gingen, passte eine alte Nachbarin auf beide Kinder auf.

Eines Tages spielten die beiden Kinder im Garten und die Nachbarin hielt Mittagsschlaf. Das Mädchen ging in das Haus um etwas zu holen. Als sie wieder in den Garten kam, war ihr Bruder verschwunden.

Das Mädchen suchte im ganzen Garten und fand schließlich die geöffnete Gartentür zum Wald. Auf dem Boden waren große Abdrücke zu sehen. Das Mädchen erschrak und folgte den Spuren in den Wald. Sie lief und lief und der Wald wurde immer dichter und dichter.

Auf einmal sah sie vor einer Höhle einen Bären sitzen und vor ihm ihren Bruder. Beide spielten zusammen. Sie rief zum Bären. Bär gib mir meinen Bruder wieder. Der Bär sagte aber nein, dein Bruder wollte mit gehen und ich gebe ihn nicht mehr her. Verschwinde sonst werde ich böse.

Das Mädchen setzte sich hinter einen Baum und weinte. Da knackte es im Wald und ein großer zottiger Wolf kam heraus. Das Mädchen erschrak und kauerte sich zusammen. Bitte Wolf fresse mich nicht.

Der Wolf lachte und fragte das Mädchen warum es sie fressen sollte. Ich esse keine Menschen, die sind mir zu zäh und zu knochig. Aber warum weinst du?

Der Bär hat meinen Bruder und lässt ihn nicht mehr gehen. Ich möchte ihn wieder nach Hause bringen.
Warte hier sagte der Wolf, ich gehe zum Bär und rede mit ihm.

Hallo Bär warum lässt du den Jungen nicht wieder gehen? Ach Isegrim, meine drei Jungen sind in ein Loch gefallen und kommen nicht wieder heraus. Ich war so traurig und als ich am Garten vorbei lief, spielte da dieser Junge und lachte dabei. Er zeigte keine Angst und so nahm ich ihn mit.

Bär so geht das nicht, sagte der Wolf. Wo ist das Loch, zeige es mir. Der Bär zeigte das Loch und der Wolf begann zu graben. Schließlich war die Öffnung so groß, das er hinein passte und die Bärenjungen herausheben konnte. Da war der Bär überglücklich.

Der Wolf rief das Mädchen und sie nahm den Bruder in ihre Arme. Der Bär entschuldigte sich und gab ihr einen großen Topf voll Honig.

Es war inzwischen schon spät geworden, so stiegen die Kinder auf den Rücken vom Wolf und dieser lief so schnell er konnte zum Waldesrand. Immer schneller, hoch und runter, die Bäume sausen vorbei und die Kinder lachten. Am Waldesrand ließ der Wolf sie absteigen und er verabschiedete sich.

Als die Kinder zum Garten liefen, hörten sie schon die Eltern und die Nachbarin rufen. Als sie die Kinder sahen, freuten sie sich sehr.

Wo wart ihr und wo habt ihr den Honig her? Das Mädchen erzählte vom Bär und dem Wolf und wie lieb der Wolf war.  Die Eltern waren erschrocken und konnten es garnicht glauben. Das Mädchen zeigte ihnen die Abdrücke vom Bär und dem Wolf.

Da alle großen Hunger hatten, gingen sie in das Haus um dort ein Brot mit Honig zu essen. Auf dem Weg ins Haus drehte sich das Mädchen noch einmal um und winkte zum Wald. Ihr war so als schaue dort der Wolf heraus.

Tipps und Co

Wie schafft man es das die Rotkäppchen-Wolf-Angst verschwindet? Man manipuliert eine positive Einstellung zum Wolf.

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. babelpapa sagt:

    Wo finde ich das Lied?

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  2. Bei uns hat das Lied von den silberwölfen geholfen! Ronjas wolfSlied musste ich dennoch jeden Abend singen!

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