Ich und die anderen 

am

Papa Papa Papa. Klara wäre mir heute am liebsten mit ihren mit Tomatensoße verschmierten Händen um den Hals gefallen. Das tut gut, dass sind diese Momente, in denen ich es nicht bereue noch einmal Kinder bekommen zu haben. 

Die großen Augen von Gregor und das langsame erkennen. Den kenne ich, huch ich fühle mich gut und muss lachen. Und Gregor kann lachen. Ein stilles, ergreifendes Lachen. 

Luise freut sich und ich freue mich. Es ist schön wieder da zu sein. Ich liebe sie und es ist schön nach Hause zu kommen. 

Dann erfolgt schnell die Übergabe. Gregor wandert in meine Hände und Luise kann durchatmen. Um ihr noch mehr zu gönnen (wie großzügig von mir) gehe ich mit Klara und Gregor raus. Gut, Gregor trage ich im Tuch. 

Nachdem wir den neuen Nachbarn beim Einzug zugeschaut haben geht es auf den Spielplatz. 

Ach bin ich stolz auf Klara, sie fährt mit dem Laufrad wie ein Profi die Halfpipe runter. Auf der anderen Seite wieder hoch und rückwärts zurück. Ein wenig Neid spielt wohl auch eine Rolle. Das hätte ich früher auch gerne gemacht. 

Ach wie einfach ist es in diesem Alter Freunde zu finden. 2x gemeinsam gerutscht und schon gibt es eine neue Freundschaft. 

Nach schaukeln ganz hoch, wippen und klettern musste ich mich wieder bewegen. Gregor war aufgewacht. Also ab zum Bäcker. Brot kaufen, ein Keksgesicht für Klara und eine Streuselschnecke für mich und Luise. 

Ein überraschter Blick der Frau in der Toilette. Klara ist ein Mädchen, also gehen wir hier. 

Pfützen laufen, diesmal zum Glück ohne das Wasser in die Stiefel läuft. 

Wieder zu Hause habe ich das Gefühl zu kurz weg gewesen zu sein. Aber Gregor hat Durst. 

Das Treffen mit den Nachbarn artet ein wenig aus. Klara ist begeistert. Luftballon schlagen in der Küche. Drei Bälle aufeinmal. Zwischen zwei Kindern und drei Erwachsenen gibt es auf einmal keinen Altersunterschied mehr. Nur Gregor schaut verwundert und eine Vase ergießt ihren Inhalt über den Jahreszeitentisch 

Die Streuselschnecke teilt sich unter den Anwesenden auf. Ich merke das in mir doch eine Menge Müdigkeit steckt. Ich schütte zweimal hintereinander saure Milch in den Kaffee. 

Abendessen und das Erlernte im Umgang mit Klaras Überdrehtheit anwenden. Ich bleibe ruhig. 

Beim zu Bett bringen schlafe ich fast selber ein. Meinen Tagesbericht verschiebe ich auf Morgen, ich habe fertig. 

Union hat 1:0 gewonnen. 1. Bundesliga wir kommen. 

Tipps und Co 

Heimkommen kann emotional so gut tun. 

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