Das kleine Zimmer 

Ich liege im Bett, liege auf Arbeit und denke zurück. Ein kleines Zimmer. Schrank, Bett, Stuhl und Tisch. 

Hier habe ich damals gelegen als meine Beziehung in die Brüche gegangen ist. Wahnsinnig lange her, so fühlt es sich an.

Wie ich hier so liege, kommen die Erinnerungen hoch. Das war alles von mir nicht so geplant, aber für mich vom Leben so geplant. 

Es ist gut so. Ich bin angekommen und fühle mich wohl. Hochzeit, zwei Kinder und die älteste Tochter zur Frau gereift. Es passt. 

Hier in diesem Zimmer habe ich meine Trauer verarbeitet und mich hierhin zurückgezogen. 

Für mich war hier das Leben zu Ende und hier hat mein neues Leben begonnen. Vielleicht hat mich dieses Zimmer auch gerettet. Die Fahrten zu meinem alten Zuhause waren zu schmerzvoll und deprimierend. Hier hatte ich Abstand. 

Der Abstand zu meinem jetzigen Zuhause ist dafür aber zu groß. Blöder Frühdienst. Ich möchte nicht getrennt sein. 

6 Uhr muss ich wieder raus und müde Kinder ertüchtigen sich dem Leben zu stellen. Muss ihnen einen Start in den Tag ermöglichen, dass sie ohne Stress und Frust sich den Aufgaben stellen können. 

Um selber halbwegs munter zu sein, werde ich mich jetzt mit vielen Gedanken in den Schlaf begeben.

Tipps und Co 

Anekdote: 

Ich musste ein Mädchen von der Polizei abholen und saß im Warteraum.

„Ich habe Angst, ich sitze zwischen zwei Rockern.“
Das schrieb ich aus Blödsinn per Signal meiner Chefin. 

„Du brauchst keine Angst zu haben“ sagte daraufhin einer der beiden und schaute mich von oben herab an. 

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