Zeit des TÜVs

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Zwei Monate zuspät ist heute Zeit für den TÜV. Und mal wieder die Hoffnung, dass nichts gefunden wird. Je älter das Auto, um so unwahrscheinlicher ist es aber. 

Wie immer passt es nicht in den Zeitplan. Termine richten sich nicht immer nach Notwendigkeiten. 

Klara abholen, Geburtstagsbesuch bei einem Jugendlichen im Krankenhaus und die Schaukel muss auch noch ausgegraben werden. Zeitlich mit dem Auto kein Problem, ohne ja. 

Was haben wir uns abhängig gemacht. Ohne Auto hätten wir wohl aber andere Probleme. 

So laufe ich bei diesem blöden Wetter nach Hause. Es fühlt sich an wie Herbst, nur die Vögel stören mit ihrem Gesang. 

Es gibt Tage die will man am liebsten vergessen, einfach umdrehen und weiterschlafen. Obwohl weiterschlafen falsch ist. 

Ab 24 Uhr schlief ich zwischen Gregor und Klara. Diese hat Husten! Ich habe Kopfschmerzen und zum Glück auch noch Tabletten. 7 Uhr sind die Schmerzen weg, aber Klara will nicht raus aus dem Bett. Also trage ich sie in ihr Zimmer. Mein Gelenk im rechten Ellenbogen rebelliert, macht es schon lange. Klara möchte auch so einen schönen Verband haben, bekommt sie aber nicht. Basta 

Klara wird angezogen und darf noch spielen. Ich bin dran, Toilette und Zeitungsapp. Anschlag in Dortmund, Syrien, Venezuela, Merkel kriecht Trump in den A… . 

Dadurch selbst erzeugter Zeitdruck. Toilette und Zeitungsapp kosten Zeit. Diese Zeit habe ich aber am Morgen nicht. Ein Zopf muss es auch noch sein. 

Klara ist mit meiner Frühstücksauswahl nicht einverstanden. Sie will meinen Joghurt. Soll sie doch. 

Schnell runter und ab zum Auto, es wird knapp mit der Zeit. 8:30 Uhr muss ich in der Werkstatt sein. In Windeseile rasen wir die Treppe runter, genau in die Arme der Balkon Bauarbeiter. Klara stockt und verlangsamt ihre Bewegung auf Matrix Niveau. 

Spannung baut sich auf, bei mir (ich will los), bei ihr (die Bauarbeiter haben Werkzeug). Zum Glück gibt es keine Rebellion und sie wird wieder schneller.  

Ein Zeichen das es mir gut geht ist Pünktlichkeit. Ich fahre zu spät los und komme pünktlich an. Keine Ahnung wie ich das mache, aber so ist es. Nach dem sich die Mutter von Frieda von mir trennte, konnte ich machen was ich will, ich war unpünktlich. 
Heute fuhr ich zu spät los und war doch pünktlich beim Autohaus.
Mir geht es also gut. Müde, aber mir geht es gut. Verspannt, aber mir geht es gut. Mein Armgelenk schmerzt, aber mir geht es gut. Das es auch Es geht anders geht, zeigte mir der Weg nach Hause. 

Tipps und Co 

Zeit ist relativ 

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