Köln 18.04.17

am

0 Uhr irgendwo auf der A1 oder noch A2? Egal, ich bin müde und kann nicht schlafen. Könnte schon, aber der Fahrer will im Unterbewusstsein auch schlafen. So muss ich wach bleiben um ihn wach zu halten. Gute Entscheidung, den Zweikampf mit dem LKW hätten wir glaub ich verloren. Zum Glück ist er gleich wieder aufgewacht und konnte noch lenken. 

4:45 Uhr Köln Hauptbahnhof. Bis auf backWerk ist noch alles geschlossen. Typisch für einen Provinzbahnhof. 

Kaffee und ein belegtes Brötchen. Da es nach WC gerochen hat, bin ich im Bahnhof spazieren gegangen. Ach wie ist die Welt so elend. Abgewrackte Gestalten suchen einen Euro und warten das mcClean aufmacht. Da gehe ich doch lieber schnell zu McCafe, gerade aufgemacht und einen Latte Macchiato getrunken. 

Da ich immer noch viel Zeit habe, 11 Uhr ist Beginn, will ich mir den Dom von innen anschauen. Es ist auch offen, aber nicht für mich. Mein Rucksack wäre zu groß. Ob ich wie ein Bombenrucksackträgerossi aussehen würde habe ich gefragt. Das fanden die zwei nicht lustig. 

Dann also wieder Bahnhof und die Suche nach der Verbindung von A nach B.
U-Bahn fahren in Köln, es gibt schöneres. 

Am Ziel angekommen musste ich feststellen das natürlich noch niemand da ist. Meine Hoffnung auf Schlaf zerstob. 

Wieder spazieren gehen. Köln ist nicht schön. Aber der Käsekuchen schmeckt. 

Hab ich schon gesagt das Köln nicht schön ist? Köln ist auch schmutzig und kalt. Jetzt werden einige sagen der Krieg ist daran Schuld, aber andere Städte haben etwas schönes daraus gemacht. 

9:07 Uhr, noch fast 2 Stunden. Ich bekomme Herzflattern. Drei Kaffee sind für mich ungewöhnlich viel und dann noch die Müdigkeit. Mal sehen wie der Tag heute weitergeht. 

Auf dem Weg zur Schule korrigiere ich ein wenig meine Meinung zu Köln. Es gibt dort auch schöne alte Häuser. 

10:30Uhr, ich habe mir eine Essensflat zugelegt. Essen so viel ich will und ich will viel. Käse- und Schinkenbrötchen, Schokoladenkuchen, Müsli, Köttbullar, Ofengemüse, Bratkartoffeln und Himbeeren mit Joghurt. Dazu Kaffee so viel ich will. 

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Von Dienstag bis Freitag dieses Thema. 

Heute hielt Dr. med. Silke Schwarz hielt heute dazu einen Vortrag. Das Herz und seine Aufgabe und Wirkungsweise. Mit dem Herzen sehen und fühlen. 

Im Kennlernteil wurde es emotional. Der eigene Werdegang war noch einfach. Beispiele wo man mit dem Herzen geschaut hat nicht mehr. Viele der Frauen fingen sogar an zu weinen. Persönliche, familiäre Geschichten und auch Arbeitserlebnisse. 

Mein Beispiel war meine Oma und ihre Wirkung auf meine Freunde in Weida. Ich sehe dein eigentliches Wesen und nicht wie du dich verhälst. 

Mit sechs anderen erarbeiteten wir die Nebenübungen von Rudolf Steiner. 

Zum Abschluss dann noch Tanzübungen. 

Satt und müde falle ich ins Bett. 

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