Freude und Alltag

Die Familie ist wieder zusammen. Der Alltag hat uns wieder. Ruhe und Gelassenheit. Es stehen Entscheidungen an und es gibt viel zu tun.
Die Freude von Klara und Gregor zu erleben ist einfach phänomenal. So viel Liebe und soviel Bereitschaft diese auch zu zeigen. Laufen mit Klara am Hosenbein ist nicht einfach. Und Gregor lächelt einfach und kann sich kaum steuern.
Wieder mit Luise zusammen zu sein ist so schön. Das ist Familie.
Ich lade alle drei gleich ins Auto und wir fahren einkaufen. Den Einaufswagen habe ich schon gefüllt gehabt, ich hatte nur das Portmonee vergessen.
Dann hat Luise frei und ich gehe mit Klara und Gregor raus. Ich trage Gregor und Klara fährt Fahrrad. Ruhe und Gelassenheit auch da. Ich weis nicht warum ich bei Klara immer mehr will. Es ist wohl eine spezielle Beziehung zwischen uns beiden.
Große Liebe und trotzdem aneinander reiben müssen.
Innerhalb so kurzer Zeit hat sie das Fahrradfahren gelernt. Eine große Runde und mit so viel Freude. Sie bleibt nicht einmal an der Schaukel stehen, will weiter. Den Hügel fährt sie dreimal hinunter und mit einer Verbissenheit kämpft sie sich hinauf. Einfach toll.

Der neue Tag bringt Regen, Sauwetter und ist Gift für Klara. Sie muss sich bewegen. So bewegt sie sich in der Wohnung und bewegt alles was ihr in die Hände kommt.

Die Vorfreude auf den Besuch meiner Schwester zeigt mir, Klara ist ein Familienmensch.

Gerda kommt mit Karl und ihrer Tochter Hilde. Hilde will zu Georg und Klara will zu Hilde. Das führt dazu das Gregor zum Spielball wird. Klara zeigt ihre Liebe zu ihrem Bruder, dass ist nicht so einfach für diesen. Liebe kann auch erdrücken. Schließlich erbarmt sich Hilde und geht mit Klara spielen.

Karl will Handball spielen und ich soll mit. Gemeinsam mit Luise bearbeiten sie mich. Alle Vorzüge werden ausgebreitet, ewige Jugend, Gesundheit pur, neue Kameraden und jede Menge Spaß, Einwürfe werden weggewischt. Zum Glück habe ich Bedenkzeit. Karl macht erstmal Pause und die Taufe steht ins Land. Vielleicht beginnt ja meine dritte Handballkarriere.

Dann beginnt die Zeit zu drängen. Klara muss noch Fahrrad fahren, wir müssen das Auto holen, ich muss auf Arbeit und eigentlich will ich da bleiben.

Bremsen ist noch nicht das Ding von Klara, jede Straßenüberquerung macht Angst. Schafft sie es zu bremsen? Zurück mit dem Auto zu fahren und nicht mit dem Fahrrad sieht Klara nicht ein. Ich muss sie einfangen.

Und unsere Entscheidungen sind immer noch nicht getroffen, aber die Steuererklärung ist unter Dach und Fach. Mal sehen wie zufrieden meine Kollegen von der Steuer sind.

Der Alltag hat uns wieder, mit all den Dingen die schön und nicht so schön sind. Ich gehe jetzt die Waschmaschinen auf Arbeit neu befüllen und werde mich auf den neuen Tag einstimmen.

Hakuna Matata


 

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