Montag 

am

Ein Tag geschaffen um nichts zu tun, vergessen habe ich ihn schon fast.
Scheinbar unendlich lang, so dass der Morgen gefühlt im Gestern liegt. Nachtdienst, Frühdienst, Spazierdienst, Teamdienst. Dann die Erkenntnis zu spät gekommen zu sein. Es ist kein Urlaub vor August möglich. Alles belegt. So heißt es durchhalten, Reserven nutzen und Eigenmotivation betreiben.
Die jungschen Hüpfer, zu was brauchen die Urlaub! Ich in dem Alter musste zum Urlaub genötigt werden. Dienst geht vor Freizeit. Wer nicht arbeitet rostet. Freizeit ist was für Verlierer. Das Herz schlägt auf Arbeit schneller. Zu Hause ist man eh allein. Ich steigere das Bruttosozialprodukt. 

Gut alles gelogen, aber ich habe mir den Urlaub einfach verdient. Basta 

Aber einer muss ja den Laden am laufen halten. Die Besten wohnen nicht im Westen, auch wenn das nichts mit dem Urlaub zu tun hat. 

Nach ein paar Nachwehen vom Dienst, Wie kommt Benjamin nach Werder und hat er Fahrgeld?, ging es nach Hause. 

33° und es wird noch heißer… Zu Hause ist es kühl und meine Mutter. Klara hatte sie vereinnahmt und nimmt jeden Versuch der Annäherung durch mich als Eingriff in die Zweisamkeit auf. Erst das Mittagessen brachte meine Mutter und mich zusammen. 

Gregor und Luise freuen sich über meine Ankunft und das ich scheinbar munter bin. Das ist nach einem Nachtdienst nicht selbstverständlich. 

Der Glöckner von Notre Dame, in dem meine Mutter mitsingt, ist Thema, Stricken und dies und das. Es ist schön zu sehen wie wichtig meine Mutter für Klara ist. 

Klara mit dem Rad und wir zu Fuß, so geht es zum Italiener. Mir schmeckt das Eis zwar nicht, aber Klara kann in die Eisauslage schauen und so möchte sie dorthin. 

Nachdem wir meine Mutter verabschiedet haben, wird noch schnell etwas eingekauft und es geht ab in den Garten. Für Klara gibt es eine Wasserdusche, matschen im Sandkasten und für Gregor die Brust. 

Sie ist glücklich und nass und Gregor ist glücklich und satt. Der Rasen freut sich auch und so sind wir alle zufrieden. 

Mit Barbara werden noch Neuigkeiten vom Bau ausgetauscht und der Wahnsinn im modernen Mietrecht besprochen. 

Dann ist schon Abend, Abendbrot, Baden der Kleinen und Abendablauf. 

Da ich Hosen brauche, sucht mir Luise welche aus. Mein Beitrag dazu ist, ja und nein. 

Noch ein kleiner Ärger zum Schluss. Wolfsburg bleibt in der 1. Bundesliga. 

Feierabend. 5:15Uhr – 23:05 Uhr ein langer Tag. 

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