Tage wie diese

zeigen mir was es bedeutet Familie zu haben. Die Liebe zu mir, über das Wort Papa oder Papi von Klara ausgesprochen, von Gregor über Blicke gesagt und von Luise einfach gelebt. 

Das Geschenk noch einmal zwei Kinder an meiner Seite zu haben ist einfach unvergleichlich. Ich habe schon einmal erlebt wie schnell die Zeit vergeht, wie schnell ein Kind wächst, wie schnell das alles Vergangenheit ist. Bei Frieda ist noch vieles so unbewusst, so nebenbei und so unreflektiert geschehen. Ich konnte nur mit meiner Arbeit und den dortigen Kindern verglichen. Jetzt läuft der zweite und dritte Versuch,viel bewusster und intensiver. 

Diese Wichtigkeit im Leben von Klara, dieses ganz bewusst Papa sagen ist einfach nur schön. Sie kann sich deutlich für mich oder für Luise entscheiden, je nach dem wer gerade in dieser Situation passt, aber die Liebe spürt man. 

Das erlebe ich jetzt viel bewusster. Dabei kann ich für Klara vieles sein, Papa, Bus, Kind, Verkäufer oder einfach nur Spielpartner. 

Der Kummer den man mit vier Jahren schon erlebt, diesen Kummer kann man schön bei Papa ausleben. Die Zweisamkeit beim Zubettgehen ist für mich fast unverzichtbar. 

Dann Gregor und seine Blicke, Beobachtung pur, er saugt mit seinem Blick die Umgebung förmlich auf.
Dieses kurze Stocken, das Erkennen und dann das Lächeln, kein lautes Lachen, ein freudiges Lächeln was von Herzen kommt. Gregor ist so auf uns bezogen,er lebt Familie pur. Klara war da offener und freizügiger mit ihrer Interaktion. 

Luise ist nicht nur die Mutter von Gregor und Klara, sie ist auch die Frau, die Frau die für mich in allem passend ist. Sie ist das i Tüpfelchen in einer Reihe von Frauen in meinem Leben. Ich habe nicht gedacht das ich dieses Tüpfelchen je kennen lernen würde. Aber das Schicksal wollte es so, alles lief daraufhin hinaus. 

Sie ist in der Lage, Liebe unausgesprochen auf mich übergehen zulassen. Und das ist ein wahnsinniges Gefühl, so geliebt zu werden. 

Durch meine Krankschreibung habe ich über eine Woche Zeit mit ihr und diese Zeit wird mir nicht zulang. Mit ihr den Tag zu beginnen, den Tag zu durchlaufen und am Abend zu beenden, es gibt nichts schöneres. 

Ich durfte heute Papa und Partner sein. Bekam Zuneigung, Liebe, Aufmerksamkeit, Unterhaltung, Zweisamkeit, Dreisamkeit und Viersamkeit. Konnte lachen, reden, spielen, nachdenken, beobachten und genießen. 

Ich kann einfach nur glücklich sein. Danke Luise, Frieda, Klara und Gregor. 

An Tagen wie diese
Wünscht man sich Unendlichkeit
An Tagen wie diese
Haben wir noch ewig Zeit
Wünsch‘ ich mir Unendlichkeit

Tote Hosen – Tage wie diese

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