Entwicklung am Sonnabend 

Entwicklungsbögen auszufüllen gehört nicht zu unseren bevorzugten Tätigkeiten. Wir haben das Gefühl, die Eltern zu sein die am wenigsten von ihrem Kind, in diesem Fall Klara wissen.

Beispiel um Beispiel wird gefragt. Sinnesentwicklung, Gesundheit und Wohlgefühl, Wille und Motivation, so geht es dann weiter. 

Klara ist total normal entwickelt. Aus ihr heraus ist alles so wie es sein muss. Das sehen andere Eltern bestimmt nicht so, aber es ist so. 

Klara  schubst und teilt nicht gerne. Muss sie auch nicht und sie darf auch schubsen. Sie will ihre Schaufel? Also nimmt sie diese und wenn der andere sie nicht geben will? Pech gehabt. Mit ihren vier Jahren ist sie noch nicht in der Lage Probleme über Gesprächsrunden zu klären und sich in den Anderen hineinzuversetzen fällt auch vielen Erwachsenen schwer. 

Klara hat Probleme bitte und danke zu sagen, warum auch, in dem Alter ist noch alles selbstverständlich. 

Klara ist emotional, warum auch nicht, ihre Gefühle wirken noch extrem und ungefiltert. Also weint sie heftig, liebt ihren Bruder so das es ihm weh tut und verteilt ihre Freude und Liebe hemmungslos. 

Sie ist hier vollkommen zu Hause. Es ist für sie selbstverständlich zu allen, auch ungefragt, Kontakt aufzunehmen. Ob derjenige gerade Zeit hat oder nicht. Überschreitet sie dabei Grenzen? Ja, diese Überschreitungen sind aber grundsätzlich nicht böse gemeint. 

Klara will alles erkunden und ausprobieren, sie spielt alles nach und ist ein Spiegel unser selbst. Gefahr kennt sie nicht, so saß sie heute wie ich auf dem Fensterbrett. Ich habe alle Griffe abgeschraubt. 

Drei Tage haben wir für diesen Bogen gebraucht. Mal sehen was er uns am Montag bringt. 

Unseren KIA  haben wir wieder in die Werkstatt gebracht. Die Lichtmaschine ist für das Auto doch zu wichtig und das Auto für uns. 

Gregor vetschläft die Zeit im Auto. Luise und Klara gehen einkaufen und ich muss im Auto warten und darf im Netz surfen. 

Der G20 Gipfel beschäftigt uns weiter. Er ist auf einmal ganz nah. Einem Bekannten hat die Polizei beim knüppeln beide Arme gebrochen. Er war am Freitag bei der Welcome to Hell Demo und konnte nicht so schnell die Mauer erklimmen.
Mit Frieda diskutierte ich über die Randale und Verallgemeinerungen. 

Den Nachmittag verbrachten wir im Garten, Nachbars Kinder waren da und setzten mit Hilfe von Luise den Sandkasten unter Wasser. Mit dem Vater sägte ich Feuerholz klein und mähte dann den Rasen. Bevor es zu regnen begann waren wir schon wieder oben. 

Nach dem Baden der Kleinen, Klara hatte so viel Sand am Körper das der Boden bedeckt war, Abendbrot und für Klara Feierabend.
Gregor hat seit zwei Tagen die Angewohnheit nicht einschlafen zu wollen. Ich versuche Gregor zum schlafen zu bewegen. Ihn zu beobachten ist einfach nur schön. 52 Jahre liegen zwischen uns.   Er wird noch so viel erleben.
Da Gregor auch Nachts wenig schläft ist Luise zu müde um lange wach zu bleiben. 22 Uhr ist Schicht im Schacht. . 

Davor lauschen wir noch meinem Interview auf Fritz. Einfach schrecklich sich selbst zu zu hören. 

Tipps und Co 

Die heile Welt gibt es nicht, die Gegenwart holt uns überall ein. Wir dürfen nicht nur Zuschauer, wir müssen Akteur sein. 

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