Blaubeertag

am

5 Uhr aufstehen, der Tag beginnt. Und ich düse, düse, düse, düse im Sauseschritt und nimm das Auto mit auf meinem Arbeitstrip. 

6 Uhr Arbeitsbeginn, noch nichts ist begonnen. Ich der Frühstücksvorbereitung unter die Arme greifen um Pünktlichkeit zu erreichen. 

Ein Kind war gestern kreativ zerstörerisch unterwegs und muss nun wegen dem fucky Thomas die Splitter wegräumen. 

Ich bin gut drauf und er nicht. 

Das Frühstück ist ätzend, 5 miteinander verstrickte 8 bis 10 jährige. Immer noch einen oben drauf setzend. Ich setze mich durch. 

Spaziergang und Beobachtung von Ameisen. Angst, typische Stadtkinder. 

8:30 Uhr Schulbeginn, ich bin heute Lehrer. Treffen am Tisch und mein Plan wird vorgestellt. Ausflug um Blaubeeren zu sammeln. Im Anschluss wird Marmelade hergestellt. Jubel und von mir Verhaltensregeln. Ich bin der Chef und das Leckerli ist rutschen auf einer Riesenrutsche. Jubel und Abfahrt. 

Jubel beendet. Was ist Adblue. Ein Zeichen leuchtet auf. Tanken Adblue? Der Tank ist doch zur Hälfte gefüllt. Bedienungsanleitung wird studiert. Zufüllflüssigkeit, aha. Umkehren und ab zur Tankstelle. Sieht aus wie destilliertes Wasser und hilft die Euro 6 Norm zu erreichen. 

Wo füllt man das ein, wo ist ein Trichter, wieviel muss rein? 

Geschafft und weiter. Das Blaubeerfeld ist schon offen und jede Menge Rentner sind da. Wahrscheinlich Altersheimausflug. Wir bewaffnen uns mit 5 Körben und sammeln los. 2,5kg wollen wir, zu mehr reicht das Geld nicht. Nach einer halben Stunde haben wir die Kilo und futtern dann noch eine halbe Stunde in unsere Mägen. 

Wir sind so satt, einem Kind wird schlecht und der Rest hat später beim Mittagessen keinen Hunger. 

Da alles lief gehen wir rutschen und dann zurück. 

11 Gläser Marmelade stehen zum Schluss auf der Anrichte. Für jedes Kind zwei und das elfte für die Gruppe. 

Ich brauche Urlaub, nach außen läuft es, ist aber nur Routine. 

Dann der Schock, ich dachte nur bis 16 Uhr Dienst zu haben. Aber nein, eine halbe Stunde länger muss ich arbeiten. 

So sehne ich mich zum Feierabend hin. Professionell, aber mehr Maschine. 

Wahnsinn was man als professionelle Maschine leisten kann. Konfliktklärung, lachen, helfen, fordern und anleiten. Ich nutze jede Möglichkeit mich rauszuziehen.

Wir beobachten Schwalben im Kuhstall. 

Ich hätte fragen müssen wie ich heute gewirkt habe. 

Die Rückfahrt ist ein wenig chaotisch. Verkehr und dann die blöde Baustelle bei uns. Ich werde wohl bis zum Ende selbiger in die Straßen reinfahre und dann bemerken das es eine Sackgasse ist. 

Im Garten wartet meine Familie. Klara freut sich über mich und die Blaubeeren. 

Schaukel mit ihr und Trampolin springen. Zuhause ist es schön. Gregor unterbricht kurz sein Sandessen und freut sich mich zu sehen. 

Gregor und Klara bekommen sich in die Haare. Gregor will mit seinen 8 Monaten einfach nicht begreifen das das Klaras Autos sind. 

Abendbrot, Gregor schläft neben mir im Bett ein. Eine unfreundliche Klara, sie hat noch soviel vor heute, muss ins Bett. 

Telefonat mit einer Freundin, dann mit meiner Mutter und dann Sofa und schreiben. Der Tag ist um und ich brauche Urlaub. 

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