Leuchtturm und die Wirkung von Sand

Sand besitzt die Kraft in jede Ritze einzudringen, Dinge zu zuschütten und zu verschlucken. Dies alles begegnete uns in Dänemark.

Überall ist Sand, am Körper, im Haus, in den Sachen und im Körper. Jeden Tag fegen oder saugen, beim Essen knirscheld es zwischen den Zähnen und da Gregor mit Vorliebe Sand ist, kommt dieser dann wieder in der Windel an.

Wir besuchten heute die Rubjerg Knude und den dortigen Leuchtturm. Ein beeindruckendes Schauspiel. Sie ist die größte Wanderdüne Europas und erreicht eine Höhe von bis zu 100m.
1968 musste der Betrieb des Leuchtturms eingestellt werden, da die Düne so hoch geworden war, dass die Schiffe das Licht nicht mehr sehen konnten.

Die Gebäude um den Turm wurden vom Sand verschluckt und durch den Druck des Sandes zerstört.
2004 kam das erste Nebengebäude wieder zum Vorschein. Nun liegen überall die Ziegel herum und bilden ein surreales Bild in mitten des Sandes.
Da die Kante zum Meer immer wieder abbricht, ist der Turm nur noch 8m zur Abbruchkante entfernt und es wird erwartet das der Leuchtturm innerhalb der nächsten Zeit in die Nordsee stürzen wird.

Man kommt sich wie in einer Wüste vor und beim runter kullern von der Düne wurde mir so schwindlig, ich musste erst einmal liegen bleiben.

Der Hin- und Rückweg war für Peter und Klara wieder ein Abenteuer. Auf engen Wegen, abseits des Hauptweges „kämpften“ sie sich zum Leuchtturm und wieder zurück zum Parkplatz.

In Lønstrup machten wir Mittagspause. Wie schon geschrieben ist es ein Ort mit vielen Galerien, Töpferein, Trödel und anderen Kunstläden. Klara kaufte sich ein Portmonee und wir etwas zu essen.

Die Kinder spielten dort an einem kleinen Bach und wir genossen die Wärme.

Beim Strandbesuch an unserem Strand passierte Homer ein Missgeschick. Er fuhr zu weit und blieb im Sand stecken. Nur mit viel Mühe, Schaufeln und einem Abschleppseil konnte er sich wieder befreien.

Davor erlebten die Kinder noch ein Wasserabenteuer. Die Wellen waren höher und wilder, gerade recht für unsere wilden 5 jährigen. Ab ins Wasser und ohne sich erst auszuziehen. Gregor durfte da nicht fehlen und auch Morla machte sich nass.

Da erstmal keine Wechselsachen zur Hand waren, zog Gregor einfach mein Oberteil an.

Nass und frierend mussten sie sich schnell umziehen und dann der Befreiung des Autos zusehen.

Ich saugte am Abend noch das Auto aus und Gregor setzte sich, voll der Profi, ans Steuer. Er hat alles beobachtet und suchte den Schlüssel um zu starten.

Müde und mit Eierkuchen gesättigt war schnell Ruhe.
Heute soll uns noch ein Gewitter erwarten und damit ist das warme Wetter dann zu Ende.

Morgen noch ein Tag und dann ist der Urlaub schon Geschichte.

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