Fast vorbei Woche

Die Woche ist fast vorbei und keine Ahnung was war.

Ein Wochenende für lau und flauem Magen

ging dieser Woche voraus.

Ein Bruder von Luise hat 50igsten Geburtstag und wir fuhren hin. Die gesamte Familie Mok ist anwesend, alle Geschwister aus erster Ehe des Vaters von Luise.

Früh fuhren wir los um mit Luises Vater, ihrem Bruder nebst Freundin und noch einem Arbeitskollegen plus Familie, zu brunchen.

Im Café Grundmann von 1880 mit einer Ausstattung in Art Decor von 1930 trafen wir uns.
Ich bestellte mir ein Bauernfrühstück was aber leider nicht besonders schmeckte, ein Kinderstuhl war nicht auffindbar und so hatten wir es mit einem beweglichen Gregor zu tun. Dafür waren die Gespräche umso interessanter.
Es ist schön sich mit kreativen und angenehmen Menschen zu unterhalten.

Nach dem Brunch trafen wir uns noch einmal am Fockeberg. Erst auf dem Spielplatz und dann oben mit einem schönen Blick auf Leipzig. Der Weg hinauf war anstrengend, ich wollte erster sein und es war warm. Ich schaffte es als erster und weiß das meine körperliche Verfassung unbedingt verbessert werden muss.

Um mich ein wenig abzuheben hatte ich die Strümpfe die meine Mutter gestrickt hat an.

In der Gaststätte Reudnitzer Terrassen fand die Familienfeier statt.

Große Begrüßung und ein müder Gregor. Ich blieb erst einmal draußen und überließ es Luise bei ihrer Familie zu sein.

Das schöne für mich war das kostenlose, hemmungslose trinken und essen, halt alles für lau. So trank und aß ich fast bis zum Platzen, dann Pause und wieder bis zum…

Dreimal warmes Abendbrot, belegte Brötchen, Kuchen, Eis und Obst, so wie ein ausgehungerter Sonnenkönig.

Ich hoffe es gibt noch mehr solcher Einladungen.

An diesem Tag schon angekündigt, wurde Klara krank.
Ich fuhr am Sonntag später zur Nachtschicht und machte am Montag eher Schluß. Klara wollte die nächsten drei Tage nichts essen und hatte Schmerzen, ein Infekt sagte die Ärztin.
Gregor folgte am Dienstag mit 40° Fieber.
Es ebbte erst am Donnerstag ab und so habe ich nur einen Montag in Erinnerung, an dem Klara nur liegt und klagt, Gregor Bewegung will, sie aber nicht ausleben kann, Gruselig.

Die schöne Woche mit Sommerwetter wurde so entwertet. Kann man nichts machen, das Beste für die Kleinen war aber auch nicht möglich.

Melone war so das einzige was gegessen werden wollte.

Zwei quirlige Kinder können nerven, zwei oder ein krankes Kind kann einen depressiv machen. Das Leiden begleiten und nur teilweise lindern können ist nicht schön.

Wenigstens die Natur bereicherte einen mit Schönheit.

Die Heimfahrt am Donnerstag brachte dann die Wirklichkeit in der wir leben zurück. Unsere neuen Freunde, auf dem Weg zu unseren alten Freunden. Obwohl seit Trump ja die neuen Freunde langsam ehemalige Freunde werden.

Wer legt das eigentlich fest? Meine Freunde waren die USA Verantwortlichen noch nie.

Heute war Trödel in Kleinmachnow und wir fuhren hin. Ein Holzparkhaus und zwei Schleich Pferde für Klara, ein Boot von Siku für Gregor sprangen dabei heraus.

Mit Bernadette plus ihrer zwei Kinder verbrachten wir den Nachmittag mit Sandkasten, planschen und gemeinsamen Abendbrot.

Eine Woche ist vorbei und ich habe Hunger.

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